Die Schweiz und das Bergwandern
Das Bergwandern erfreut sich vielerorts immer größerer Beliebtheit. Die Schweiz bietet mit unzähligen Bergmassiven die perfekten Rahmenbedingungen für einen wunderschönen Wanderurlaub.
Die Schweiz – das Land der Natur
Die Schweiz hat einzigartige und unverwechselbare Naturschönheiten zu bieten. Zu diesen gehören Hochgebirge, der Schweizerischer Nationalpark, die Seen der Jura und die Kastanienwälder im Tessin. Und diese Naturschönheiten sind mit vielen Wanderwegen ausgestattet. In der gesamten Schweiz gibt es 60.000 markierte Wanderwegkilometer. Aus diesen Kilometern wurden die 12 attraktivsten und genussvollsten Wanderungen ausgewählt. Zu diesen 12 Wanderungen kommen dann auch noch 20 andere Routen hinzu. All diese Wanderungen bestechen durch einen traumhaften Blick und dem puren Naturerlebnis.
Zu den schönsten Wanderwegen der Schweiz gehört auch die Wanderung auf dem Rebenweg im UNESCO-Welterbe Lavaux im Genferseegebiet. Viele spektakuläre Ausblicke warten auf die Wanderer. Aber auch wenn die Wanderwege in der Schweiz bereits für Wanderer gut erschlossen sind, gibt es dennoch auch noch einige Gebiete, in denen die Natur und die Landschaft unberührt sind. Das Bergwandern in der Schweiz wird aber immer beliebter, sodass auch die unterschiedlichsten Touren angeboten werden. Unter anderem finden Wanderer dann Anregungen für Tagestouren, Wochenendtouren und Wochentouren in den ganz verschiedenen Gebieten der Schweiz.
Wer mehrere Wandergebiete in kleinen Gruppen erkunden möchte, kann sich an verschiedene Reiseanbieter wenden. Diese bieten erstellen dann ein entsprechendes Angebot. Wer allerdings alleine die Berge der Schweiz bewandern möchte, sollt jedoch auch einige Dinge Rücksicht nehmen und auch die eine oder andere Regel beachten.
Wichtige Tipps für Bergwanderer
• Die richtige Wahl bei der Höhe, Akklimatisierung und Touren ist entscheidend.
• Bergwandern oder Bergsteigen? Was möchte ich und auch welche Schwierigkeiten muss ich mich einstellen?
• Zeitangaben mit oder ohne Pause sollten beachtet werden.
• Der Wandergruß in der Schweiz ist besonders wichtig.
• Wanderwege und Wegmarkierungen beachten.
• Querung von Wildbächen.
• Querung von Schneefeldern.
• Trinkwasser sollte ausreichend mitgenommen werden.
• Wandern in den Alpen ist nichts für Langschläfer! Er frühe Vogel fängt den Wurm
• Notruf 1414 oder 112 für die Bergrettung.
Besonders in der Schweiz ist zu beachten, dass die Wanderziele meist höher gelegen sind. Das bedeutet in der Regel für eine Tour, dass es mühsam hoch und irgendwann auch wieder mühsam abwärts geht. Dies macht dann besonders in den Knien bemerkbar. Wer in der Schweiz wandern möchte, sollte also das Ziel der Bergwanderung auch immer an die eigene Kondition anpassen. Dies ist besonders wichtig, wenn man mit der gesamten Familie unterwegs ist. Denn nur so kann das Wandern auch zu einem wahren Familienerlebnis werden.
Wer sich zum ersten Mal für eine Bergwanderung in der Schweiz entscheidet, sollte bei der Wahl der Tour lieber bescheidender sein. Es gibt bestimmte Faktoren, die die Wanderzeit erheblich beeinflussen können.
Dazu gehören dann unter anderem:
• Nach der Anreise ist man müde von der entsprechenden Fahrt mit dem Auto oder dem Zug. Eine Wanderung sollte auf den nächsten Tag verschoben werden.
• Wer ist einer großen Gruppe wandert, muss damit rechnen, dass sich diese langsamer bewegt.
• Ein schwerer Rucksack hemmt das Tempo und man läuft langsamer.
• Neue Schuhe sollten nur bei einem langsamen Beginn getragen werden. Zudem sollten auch Ersatzschuhe mitgenommen werden.
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